Schön, dass Du da bist!
Als Kassenhebamme begleite ich euch während der Schwangerschaft und im Wochenbett. Die Kosten für meine Leistungen übernimmt die Krankenkasse. Ich betreue das Gebiet Innsbruck Stadt.
In diesem Rahmen haben wir zwischen der 18. und 22. Schwangerschaftswoche die Möglichkeit uns kennenzulernen, über eure Anliegen rund um Schwangerschaft, Geburt, Stillen und Wochenbett sowie über gesundheitsförderndes Verhalten in der Schwangerschaft zu sprechen. Wenn wir uns dabei miteinander wohlfühlen, können wir im Anschluss meine weitere Begleitung vereinbaren.
Ein weiterer Termin zur Schwangerenvorsorge ist ab der 32. Schwangerschaftswoche möglich. Hier können wir weitere Anliegen und Fragen besprechen, euer Befinden überprüfen und noch einmal über Geburt, Stillen und Wochenbett sprechen. Wenn ihr eine ambulante Geburt plant, habt ihr Anspruch auf einen weiteren Vorsorgetermin.
Vom ersten bis zum fünften Tag nach der Geburt übernimmt die Krankenkasse täglich einen Hausbesuch. Ab dem sechsten Tag nach der Geburt bis acht Wochen danach werden bis zu sieben weitere Hausbesuche von der Krankenkasse übernommen. Diese Leistungen könnt ihr auch nach einer stillen Geburt (Schwangerschaftsverlust, Totgeburt oder medizinisch indiziertem Schwangerschaftsabbruch) nach der 18. Schwangerschaftswoche in Anspruch nehmen.
Wenn euer Sternenkind als Folge eines Schwangerschaftsverlusts, einer Totgeburt oder einem medizinisch-indiziertem Schwangerschaftsabbruch nach der 18. Schwangerschaftswoche geboren wird, habt ihr ebenfalls Anspruch auf Hebammenbegleitung im Wochenbett.

Ich bin an einem sonnigen Sommertag in einer kleinen Stadt in Bayern geboren und dort auch aufgewachsen. Nach meiner Matura habe ich die Ausbildung zur diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin am Klinikum der Universität München absolviert. Danach wollte ich noch mehr wissen, mich mit dem Wunder des Lebens beschäftigen und Frauen*gesundheit fördern. So hat es mich zum Hebammenstudium an die FH Salzburg verschlagen.
Nach meinem Studienabschluss habe ich als Hebamme im Kreißsaal, auf der Wochenbettstation und in der gynäkologischen Ambulanz des BKH Schwaz gearbeitet. Nachdem ich dort viele Geburten und Familien begleiten durfte, freue ich mich nun darauf euch kontinuierlich schon ab der Schwangerschaft und bis ins Wochenbett zu unterstützen. In meiner Freizeit genieße ich ein liebevolles Umfeld und finde meinen Ausgleich in der Natur, beim Skaten, Snowboarden und Klavierspielen. Ich bin ein ruhiger, feinfühliger und offener Mensch. Ich höre euch gerne zu, stehe euch gerne bei und nehme vieles mit Humor. Ich freue mich darauf, Euch persönlich kennenzulernen!
2018–2021: Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin am Klinikum der Universität München
2021–2024: Hebamme BSc an der Fachhochschule Salzburg
2024: Reanimationsschulung für Neugeborene, Teamtraining geburtshilfliche Notfälle
2025: Perineale Gesundheit
… und viele weitere
Mir ist es mir wichtig, in meiner Begleitung hinzusehen, zuzuhören und wahrzunehmen, um so all eure Gesundheitszeichen, Ressourcen und Aufmerksamkeitszeichen zu erfassen. Ich betrachte Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett grundsätzlich als gesunde und natürliche Prozesse und euch als die Expert:innen für euch selbst. Ich stehe euch mit Rat und Tat zur Seite, um euch evidenzbasiert dabei zu unterstützen, das Wunder eures Körpers kennenzulernen und euren Weg zu finden. Elternwerden und als Familie zusammenzuwachsen ist ein Prozess, zu dem neben vielen schönen Momenten auch Herausforderungen gehören können. Ich möchte euch dabei helfen, gestärkt aus diesem Major Life Event hervorzugehen.
Besonders freut es mich an meiner Arbeit, eure Liebe wachsen zu lassen: eure Liebe zu euch selbst und eurem Körper, eure Liebe als Paar und als Familie sowie die Liebe zu eurem Kind und die Liebe eures Kindes zu sich, zu euch und zum Leben. In meiner Begleitung ist es mir egal, wer ihr seid, aus welchem Hintergrund und Umfeld ihr kommt und in welcher Familienkonstellation ihr lebt. Ihr alle verdient selbstverständlich meinen Respekt und Unterstützung.
Am liebsten begleite ich euch schon ab der Schwangerschaft. So können wir uns rechtzeitig kennenlernen und ich euch als medizinische Fachperson in den Vorbereitungen auf Schwangerschaft, Geburt, Stillen und Wochenbett begleiten.
Die befruchtete Eizelle ist kleiner als ein Sandkorn und enthält bereits alle genetischen Informationen wie Haarfarbe, Körpergröße und sogar manche Charakterzüge.
Bereits in der dritten Schwangerschaftswoche beginnt das Herz des neuen Lebens zu schlagen – schon lange bevor das Gehirn vollständig angelegt ist.
Ab der 25. Schwangerschaftswoche kann das Kind die Stimme der Mutter hören und erkennt diese nach der Geburt wieder.
Die Gebärmutter kann während der Schwangerschaft um das 500-fache ihrer ursprünglichen Größe wachsen.
Ein Neugeborenes kann direkt nach der Geburt einen Bereich von 20 bis 30 cm scharf sehen, also von der Brust zum Gesicht der Mutter.
Oxytocin aktiviert Wehen und den Milchspendereflex. Außerdem schafft es zusammen mit weiteren Hormonen ein Gefühl der Nähe und Bindung.
Oxytocin reduziert das Stresshormon Cortisol, senkt den Blutdruck und kann das Immunsystem langfristig stärken.
Durch Veränderungen im präfrontalen Cortex können Mütter die Emotionen und Bedürfnisse des Kindes schneller erkennen – teils sogar bevor das Baby reagiert
Elternschaft und Bindung sind neurobiologische Prozesse, die durch Interaktion entstehen und nicht durch Genetik. Dementsprechend können auch nichtbiologische Eltern und weitere Bezugspersonen gleichwertige Bindungen erleben.
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